Schleudertrauma

Beim Schleudertrauma handelt es sich um eine Verletzung der Muskel, Bänder und Sehnen im Bereich der Halswirbelsäule. Sie wird durch abrupte, starke Beugung mit anschließender starker Überstreckung des Kopfes und einer damit einhergehenden Zerrung des Halses ausgelöst. Ein Schleudertrauma wird in verschiedenen Graden eingestuft, von 0 bis 4.

0 = keine Beschwerden
1 = Nackensteifheit, leichte Beschwerden im Nackenbereich
2 = Beschwerden und Muskelverspannungen, Bewegungseinschränkungen, Muskelhartspann
3 = Beschwerden und neurologischer Befund
4 = Wirbelbruch bzw. Wirbelverschiebung

Wie kann Physiotherapie bei einem Schleudertrauma helfen?

Kurz nach der Verletzung ist das verletzte Weichteilgewebe empfindlich. In dieser Phase geht es daher um Abheilung. Es helfen in der Regel Tapes, sanfte Massagen und leichte Beweglichkeits- sowie Dehnübungen. Nach etwa vier Tagen können Betroffene den Körper bereits schon wieder etwas mehr belasten. Manuelle Handgriffe können dazu beitragen, die Beweglichkeit im Nacken zu vergrößern. Nach ungefähr drei Wochen ist schließlich es an der Zeit, sich wieder normal zu bewegen. Unser Ansatz beinhaltet die frühzeitige Verbesserung der Beweglichkeit, die Korrektur der Körperhaltung sowie die aktive Übungstherapie.